Mitmachen lohnt sich: Für Hochschulen
tasteMINT will an der Schnittstelle Schule – Hochschule einen Beitrag zur weiblichen Nachwuchsgewinnung und zur besseren Allokation von Studentinnen leisten:
- Nach wie vor entscheiden sich zu wenige Studienberechtigte für ein Studium im MINT Bereich.
- Besonders junge Frauen entscheiden sich überproportional selten für ein Studium der ingenieurwissenschaftlich-technischen Fächergruppen.
- In den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern gibt es besonders hohe Studienabbruchquoten von zum Teil über 30 Prozent.
tasteMINT wurde 2008/09 von vier Hochschulen (RWTH Aachen, FU Berlin, TU Dresden und der HAW Hamburg) und weiteren Expertinnen und Experten entwickelt und erprobt. Seit Mitte 2009 ist der Einsatz an weiteren Hochschulen möglich und ausdrücklich erwünscht.
Vorteile für Ihre Hochschule
Weibliche Nachwuchsgewinnung | verbesserte Allokation
Bindung der Schülerinnen an die Hochschule
Kooperation mit Schulen | Verbesserter Übergang | Verankerung
der Hochschule in der Region
Kooperation mit Unternehmen
Attraktives Marketing-Instrument
tasteMINT an Ihrer Hochschule: Planung und Durchführung
Weibliche Nachwuchsgewinnung | verbesserte Allokation
Mit tasteMINT werden Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe, die noch unentschlossen in ihrer Studienwahl sind, prinzipiell aber gute Voraussetzungen für ein ingenieurwissenschaftliches oder technisches Studium mitbringen, für ihre Fähigkeiten und ihr technisch-naturwissenschaftliches Begabungspotenzial sensibilisiert. Die Teilnehmerinnen lernen die Anforderungen in den MINT-Studiengängen kennen und bekommen von speziell geschulten Assessorinnen und Assessoren konkrete Rückmeldungen zu ihren Kompetenzen. Bei der Feststellung ihrer Fähigkeiten und Potenziale erhalten sie das notwendige Selbstvertrauen, um sich für einen MINT-Studiengang zu entscheiden. Die Darstellung der Anforderungsprofile in den einzelnen MINT-Studiengängen führt gleichzeitig zu einer realistischen Selbsteinschätzung der Teilnehmerinnen und damit zu einer verbesserten Allokation. Den Hochschulen gibt tasteMINT Aufschluss über die Motivation der Schülerinnen und die Identifikation mit den MINT-Fachgebieten.
Bindung der Schülerinnen an die Hochschule
Maßnahmen wie tasteMINT, die auf Grund ihrer personalintensiven Ausrichtung einen persönlichen Kontakt zwischen potenziellen Studentinnen und Hochschullehrenden (in ihrer Rolle als Assessorinnen/Assessoren) herstellen, haben ein hohes Maß an Bindung zur Folge. Die zukünftigen Studentinnen nehmen nach einer guten Erfahrung gern ein Studium an dieser Hochschule auf. Die Hochschullehrenden wiederum lernen im Assessmentverfahren die Studienanfängerinnen und ihre Motivationen besser kennen. Erfahrungsgemäß verändert die herausfordernde Methodik von Assessment-Aufträgen auch die Didaktik und die Arbeitsweisen von Lehrenden hin zu einer stärkeren Handlungsorientierung und Übertragung von Eigenverantwortung an die Studierenden.
Kooperation mit Schulen | Verbesserter Übergang | Verankerung
der Hochschule in der Region
Im Projekt tasteMINT kooperieren Hochschulen und Schulen und profitieren davon in mehrfacher Hinsicht:
- Die Teilnehmerinnen erfahren, welche Studienmöglichkeiten es in ihrer Nähe gibt. Der regionale Bezug ist wichtig, denn Statistiken zeigen, dass die Studierenden vieler Hochschulen zu einem Großteil aus der Region kommen.
- Der Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht Hochschullehrenden einen Einblick in die Unterrichtsinhalte der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer an den Schulen. Gleichzeitig werden die Lehrerinnen und Lehrer mit den Anforderungen eines MINT-Studiums vertraut gemacht. Dieser Prozess wird zu einer Verbesserung der Unterrichtsqualität führen.
- Die Zusammenarbeit über tasteMINT macht weitere Kooperationen zwischen Hochschule und Schule möglich. Denkbar sind Praktika für Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fachbereichen, Ferienakademien, Schnupperkurse, „Studieren vor dem Abi“ für besonders begabte Schülerinnen und Schüler u.v.m.
Kooperation mit Unternehmen
Jedes Potenzial-Assessment-Verfahren ist in ein Rahmenprogramm eingebettet, das die Kooperation mit Unternehmen ermöglicht. Denkbar sind zum Beispiel Betriebsbesichtigungen mit der Vorstellung von Arbeitsvorgängen und -abläufen oder eine Gesprächsrunde mit Vorbildfrauen aus regionalen Betrieben.
Eine derartige Kooperation ermöglicht es der Hochschule, den potenziellen Studentinnen spätere Berufsmöglichkeiten im MINT-Bereich aufzuzeigen und einen realistischen Berufsalltag zu vermitteln.
Attraktives Marketing-Instrument
Ein potenzialermittelndes Assessment-Center wie tasteMINT ist ein innovatives Marketing-Instrument und ein attraktives Angebot für Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe auf der Suche nach dem richtigen Weg ins Studium.
tasteMINT an Ihrer Hochschule: Planung und Durchführung
Sie haben Interesse daran, tasteMINT an Ihrer Hochschule anzubieten? Dann kontaktieren Sie uns:
030.30 87 98 33
[email protected] oder [email protected]
Wir unterstützen und beraten Sie bei den weiteren Schritten.
Qualitätskriterien für die erfolgreiche Durchführung von tasteMINT:
- Benennung einer zentralen Ansprechperson für tasteMINT an der Hochschule
- Akzeptanz für das Projekt an der eigenen Hochschule, Einbindung in die Strukturen von Studienberatung o.ä.
- Auswahl von geeigneten Personen der Hochschule für die Schulung zur Assessorin und zum Assessor
- Sicherung der Mittel für die Schulung von Assessorinnen und Assessoren
- Kooperation mit Schulen in der Region
- Festlegung des Rahmenprogramms (incl. möglicher Kontakte zu Unternehmen)
- Bewerbung des Verfahrens auf der Website von tasteMINT der Hochschule, an Tagen der offenen Tür, in der Studienberatung etc.
- Durchführung von jährlich mindestens einem tasteMINT-Assessment-Verfahren

Interner Bereich




