Fachtagung 17. September 2009
Neue Wege am Übergang Schule – Hochschule: Das Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT für Abiturientinnen
Potenzial-Assessment-Verfahren haben sich als wirkungsvolles Instrument der Orientierung und Ermutigung durch die Ermittlung von Kompetenzen erwiesen. Um dieses Verfahren gezielt für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) einsetzen zu können, entwickeln und erproben LIFE e.V. und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. gemeinsam mit den durchführenden Hochschulen, der RWTH Aachen, der FU Berlin, der TU Dresden und der HAW Hamburg seit Anfang 2008 das Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT. Unter dem Motto „Probieren vor dem Studieren“ können Abiturientinnen unter fachkundiger Beobachtung von speziell geschulten Assessorinnen/Assessoren ihre Potenziale für den MINT-Bereich ausprobieren und sich auf dieser Basis für ein Studienfach entscheiden. Jetzt hat die Transferphase begonnen und interessierte Hochschulen sind aufgerufen, tasteMINT für ihre Studierendengewinnung einzusetzen.
Auf der Fachtagung wurde Bilanz gezogen: Ergebnisse, Erfolge und mögliche Strategien zur nachhaltigen Einbindung von tasteMINT an den Hochschulen wurden dem anwesenden Fachpublikum präsentiert. Folgende zentrale Themen wurden auf der Tagung erörtert:
- Wieso ist ein zeit- und personalintensives Verfahren wie tasteMINT sinnvoll
- Was genau ist das Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT
- Wie wird tasteMINT durchgeführt
- Welche Möglichkeiten gibt es, tasteMINT an Hochschulen und gegebenenfalls Institutionen nachhaltig zu implementieren

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